Chronik der evangelischen Gemeinschaft Prenzlauer Berg



1909 – also vor mehr als 100 Jahren haben sich „eine Hand voll gläubiger Menschen"

zusammengefunden, um in Gemeinschaft

  •   das Wort Gottes zu lesen
  •   sich darüber auszutauschen,
  •   sich im Glauben zu festigen und um die
  •   frohe Botschaft anderen Menschen weiter zu sagen.

 

Also alles Gründe, die auch heute in unser Gemeinschaft

an Aktualität nichts eingebüßt haben.

Sie gründeten die Gemeinschaft und mieteten Räume in der Bornholmer Str. 92 an.

 

Ab 1930 wurden dann größere Räumlichkeiten in der Driesener Str. 1

angemietet, wo sich die Gemeinschaft noch heute befindet.

Diese Räumlichkeiten beherbergte vorher eine „Eck-Kneipe", die alkoholische

Getränke verkauft hat.

Nach dem Einzug der Gemeinschaft wurde dann „geistliche Nahrung" kostenlos

in den umgebauten Räumen angeboten.

 

Eine besondere Stellung im Vergleich zu anderen Gemeinschaften in Berlin

nahm unsere Gemeinschaft nach dem Krieg dadurch ein, dass sie im geteilten

Land, aufgrund der grenznahen Lage, ein Treffpunkt zwischen Ost und West war.

Es trafen sich Jugendliche, Tabor-Brüder, Diakonissen und andere Gäste aus

beiden Teilen des Landes in unseren Räumen.

Diese regen „Westkontakte" blieben  natürlich auch   der allgegenwärtigen

„Stasi" nicht verborgen.

Die Gemeinschaft „erfreute" sich zu allen Zeiten einer „intensiven Beobachtung".

Aber Gottes Wort und diese Gemeinschaft hat auch diese Stasi überlebt.

 

Nach der Grenzöffnung freuten wir uns über das Wiedersehen mit den alten

und neuen Geschwistern aus dem Westteil unserer Stadt.

 

Das Eigentumsverhältnis der Gemeinschafts-Räume änderte sich 1998.

Vom neuen Haus-Eigentümer hat die Gemeinschaft die Räume gekauft.

 

Im Juni des Jahres 2009 wurde das 100-jährige Gemeinschafts-Jubiläum

groß gefeiert.

Wir danken unserem Herrn für seine Führung und seinen reichen Segen in der

vergangenen guten und schwierigen Zeiten.

 

Unser Auftrag ist und bleibt es aber, im Glauben und in der Nachfolge nicht

nachzulassen, und missionarisch nach unseren Möglichkeiten hier im Kiez

und im jeweiligen Wohngebiet der Geschwister weiter aktiv aufzutreten.

 

Wir bleiben weiterhin von Jesus Christus und seinem Wirken abhängig.

Denn wenn der Herr nicht das Haus baut, können wir nichts vollbringen.

 

Wir sind gespannt, was Gott mit uns und der Gemeinschaft auch noch künftig vorhat.


(überarbeitet am 11.03.2010)


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